Können wir Partykiller sein?

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Heute sind wir ein “hoher Gast” in Langenthal. Der SCL feiert am Sonntag sein 75-jähriges Bestehen. Zweitletzter Höhepunkt der Festivitäten ist der Match gegen uns (Spielbeginn 17.30). Die Oberaargauer hoffen auf 2000 bis 2500 Fans – und vor allem, dass sie mit einem Sieg über uns den letzten Höhepunkt des Tages, eine Eisdisco, gebührend einläuten können.

Unsere Mannschaft versucht, als Partykiller aufzutreten. Wenn sie das mit mehr direktem Zug aufs gegnerische Tor und mit mehr Disziplin (Strafen) tut als zuletzt gegen Winterthur, hat sie gute Chancen. Beide Teams hatten beklagten zuletzt krankheitshalber gewichtige Absenzen: Bei uns fehlte am Freitag Topscorer Marc Marchon, bei Langenthal Goalie Pascal Caminada. Er wurde beim Sieg in La Chaux-de-Fonds durch Stéphane Charlin ersetzt.

Die Langenthaler spielen in einem speziellen Festdress, das durch eine Schülerin entworfen wurde. Nationaltrainer Patrick Fischer ist vor Ort.

Zwei Siege von uns

In den zwei ersten Heimspielen gegen die Langenthaler siegten wir 3:0 und 5:2. Doch der Gegner hat einen guten Lauf und zuletzt in acht Partien in Folge stets gepunktet (zweimal 1 Punkt, einmal 2 und fünfmal 3 Punkte) und sich auf Rang 4 vorgearbeitet. Bester Scorer ist Timothy Coffman (5 Tore/16 Assists).

Roland Jauch / EHC Kloten

Zwei Tore reichen zum Sieg

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Es war der Tag, an dem der erste Schnee fiel. Und es war der Tag, an dem die Siegesserie von Olten nach zehn Partien zu Ende ging (in Sierre). Dazu – und das war wichtig - war es auch der Tag, an dem wir vor 5017 Zuschauern den EHC Winterthur schlugen. Nicht hoch, sondern vom Resultat her knapp mit 2:1 (1:0, 1:1, 0:0).

12:0 Torschüsse im ersten Drittel, aber nur ein Goal (Dostoinov). 24:4 Schüsse in Drittel 2, aber wieder nur ein Goal – und ein Gegentreffer. Wir hatten viele Versuche, aber wir waren dennoch nicht bissig und aggressiv genug vor dem gegnerischen Goal. Alle Abpraller, die Goalie Andri Henauer zuliess, landeten auf den Stöcken der Winterthurer Spieler. Und einer der ganz seltenen Winterthurer Angriffe brachte das 1:1 in einem zweiten Drittel, in dem die Entschlossenheit fehlte.

Vor allem fehlte der direkte Weg zum Goal. Dostionovs Tor im ersten Drittel zeigte, wie es gehen könnte: Ein Schuss Seilers von der blauen Linie, ein Ablenker. Im Powerplay hatten wir lange kein Schussglück - speziell Robin Figren, der seit der Nationalteampause noch nie getroffen hat. Aber dann erlöste uns das Duo Dostoinov/Meyer. Dostoinov war dieses Mal Passgeber, Meyer der Vollstrecker im Powerplay (36:44).

Dostoinov, mit seinen zwei Scorerpunkten als bester Spieler gewählt, sagte: “Es ist vielleicht besser, wenn wir nicht 9:1 oder mit einem deutlichen Resultat gewinnen. So müssen wir die ganze Zeit arbeiten. Wichtig ist jetzt, dass wir uns im nächsten Match wieder steigern.” Sie hätten viel mehr Chancen gehabt, das Spiel sei trotzdem eng geblieben. “Wenn man sich vor dem Tor richtig positioniert, dann hat man auch den einen oder anderen Abpraller. Wir waren ein bisschen zu wenig konsequent.” Er weiss, am Sonntag muss das besser sein.

Abschied von einem Trio

Für einmal waren die Mannschaften schon deutlich früher als sonst auf dem Feld. Unser EHC kam 14 Minuten vor Spielbeginn – es ging um den Abschied von drei grossen Spielern. Romano Lemm, mit 715 Partien Rekordspieler Klotens, René Back, mehrfacher Meister und die letzten sieben Jahre in Kloten, Fabian Sutter, der über 1000 NLA-Partien absolviert hat. Auf dem Videowürfel meldete sich Andres Ambühl aus Davos, Victor Stancescu von zu hause, Reto von Arx aus dem Bündnerland, Felix Hollenstein sprach vor dem Stadion in die Kamera.

Langenthal feiert

Auch am Sonntag wird gefeiert: Der SC Langenthal begeht sein 75-jähriges Bestehen – und wir sind als Gast ab 17.30 Uhr im Meisterschaftsspiel dabei. Die Oberaargauer treten in speziellen Shirts an, Nationaltrainer Patrick Fischer ist vor Ort. Es ist an uns, dafür zu sorgen, dass das Fest nicht noch mit drei Punkten für die Gastgeber garniert wird.

Roland Jauch/EHC Kloten

Endlich souverän in Zug

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6:0 (3:0, 2:0, 1:0) gewann unser EHC das dritte Spiel in Folge gegen die EVZ Academy. Eric Faille war zweifacher Torschütze in einem Match, der überraschend problemlos für uns verlief.

Wer mit dem EHC alle Auftritte in der Swiss League gegen den Nachwuchs der Zuger gesehen hat, der konnte nach Abschluss der 60 Minuten Bemerkenswertes feststellen: Zum ersten Mal überhaupt siegte Kloten in der Bossard Arena problemlos. In den sieben Auftritten zuvor hatte es zwei 1:2-Niederlagen gegeben, dazu ein 7:6, ein 5:4, ein 4:2 und ein 6:4. Souverän sieht anders aus. Aber gestern war alles ein bisschen anders.

Sandro Zurkirchen musste zwar die erste gute Parade bereits nach wenigen Sekunden liefern. Doch weil er hielt, gings ab in die andere Richtung, Andri Spiller schoss schon nach 24 Sekunden das 1:0 für uns. Die Zuger brachten sich selber in die Bredouille, ein Fehlpass landete direkt auf der Schaufel von Eric Faille, der alleine vor dem Tor sein 15. Saisongoal erzielt (5:15). Und noch nicht einmal zehn Minuten waren gespielt, als das 3:0 in Überzahl durch Ramon Knellwolf folgte (09:55).

Die Zuger versuchten, positiv zu bleiben (das riefen sie sich auf jeden Fall gegenseitig zu). Und sie versuchten, mit einem neuen Goalie das Glück auf ihre Seite zu zwingen. Lucas Rötheli ersetzte ab Drittel 2 Robin Meyer. Er wehrte einige Male stark ab, als wir aber den Druck erhöhten, war er machtlos gegen Meyers Schuss und Gählers Geschoss. Beide erzielten je ihr sechstes Saisontor. Im letzten Abschnitt schlug dann nochmals Faille zu, er hat in 21 Partien nun 16 Goals geschossen.

Zweiter Shutout Zurkirchens

Im ersten von vier Spielen innert sieben Tagen kamen noch einige Erinnerungen an die Nicklichkeiten des Sonntagsspiels auf. Und gerade diszipliniert war nicht jeder von uns. Am Ende hatten wir sieben kleine Strafen kassiert, 23 Sekunden spielten wir gar einmal in doppelter Unterzahl. Aber das Boxplay funktionierte, es gab keinen Gegentreffer. Dafür schossen wir im Powerplay sechs Goals, das war eine Ausbeute von 50 Prozent.

53:20 lautete nach 60 Minuten das Schussverhältnis aus unserer Sicht. Einige Goals mehr wären bei konsequenterem Auftreten möglich gewesen. Auf der anderen Seite musste sich Sandro Zurkirchen seinen zweiten Shutout redlich verdienen, nicht nur bei der Aktion nach wenigen Sekunden. Mit Genf-Servette hatte er am Wochenende in zwei Partien vier Punkte geholt. “Die Umstellung auf die National League hat ein bisschen Zeit gebraucht, es war alles ein bisschen schneller”, sagte Zurkirchen. Diese schnellen Reflexe hat er in die Swiss League zurückgebracht.

Früh genug kommen

Weiter geht das Programm für uns bereits am Freitag mit dem Heimspiel gegen den EHC Winterthur. Da heisst es für alle Fans: Früh genug kommen. Denn es wird ein hochkarätiges Trio vor dem Match verabschiedet. Da ist Klotens Rekordspieler Romano Lemm, und da sind zwei “Tausender”: Fabian Sutter hat 1021 Partien in der National League bestritten (und zwei Saisons in der Swiss League), René Back kam in National League und Swiss League auf über 1000 Spiele.

Roland Jauch/EHC Kloten

Abschied und Aufbruch

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Genug früh in die stimo arena kommen. Das ist der eine wichtige Programmpunkt für den heutigen Match gegen Winterthur. Denn vor dem Spiel werden mit Romano Lemm, René Back und Fabian Sutter drei Grössen geehrt und verabschiedet. Das dürfen Klotener Eishockey-Liebhaber nicht verpassen.

Der andere bedeutende Punkt: Der Aufbruch Richtung wichtiger Auswärtsspiele. Denn nach dem Winterthur-Match folgen die Auftritte in Langenthal, in La Chaux-de-Fonds und in Visp. Und eine Statistik will nicht so richtig gefallen: Wir haben in Sachen Strafen erheblich zugelegt. Mit Winterthur, Langenthal und den Rockets holten nur drei Teams mehr Zweiminutenstrafen ab als wir. Gerade in Auswärtspartien gegen starke Gegner ist die Disziplin aber von eminenter Bedeutung.

Immerhin ist unser Boxplay das zweitbeste der Liga, unser Powerplay sogar die Nummer 1. Und das steht im krassen Gegensatz zum Gegner. Winterthur belegt sowohl im Überzahl- als auch im Unterzahlspiel den letzten Platz. In der Tabelle aber hat sich der EHCW dank zwei Siegen über die Rockets vom letzten Rang weggearbeitet. Die beiden ersten Auswärtsspiele - von total drei - der Saison gegen die Winterthurer gewannen wir jeweils 6:1.

Roland Jauch / EHC Kloten

End-of-Season Angebot – Bestelle jetzt!

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Die erste Hälfte der Regular Season 21/22 ist schon fast vorbei und wir nähern uns dem Jahresende. Nach einer langen Zeit ohne Fans und eurer Unterstützung vor Ort, sind wir extrem dankbar, dass wir diese Saison endlich wieder mit euch zusammen die Emotionen im Stadion erleben dürfen.

Um dies auch in der zweiten Hälfte der Regular Season weiterzuführen haben wir jetzt ein End-of-Season Angebot für euch bereit!

Das Angebot ist gültig ab Dienstag, 07.12.2021 inkl. Playoffs.

 Red Line inkl. Konsumation CHF 2‘000.00 
 Sitzplatz Kat. 1  CHF 750.00
 Sitzplatz Kat. 2  CHF 540.00
 Stehplatz Erwachsene  CHF 270.00
 Stehplatz Lehrlinge/AHV/IV  CHF 170.00
 Stehplatz Jugendliche  CHF 120.00

 

Profitiere jetzt von diesem Angebot für die restliche Saison 21/22 inkl. Playoffs! Die End-of-Season Card kannst du unter folgendem Link bestellen: Saisonkarten (ehc-kloten.ch)

Gerne dürft ihr auch ein Email mit der Bestellung auf This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. senden oder direkt auf der Geschäftsstelle vorbeikommen.

Bitte beachtet, dass die Saisonkarte erst nach Zahlungseingang ausgestellt werden kann.

Wir freuen uns, euch bald in der stimo arena begrüssen zu dürfen!