Schlag auf Schlag

24. November, 15.00 Uhr

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Es geht ab heute Schlag auf Schlag weiter – allerdings nicht bezogen auf die Faustkämpfe in der letzten Minute des Sonntagsspiels gegen die EVZ Academy. Sondern auf den Rhythmus, der nun folgt. Spiel, 1 Tag Pause, Spiel, 1 Tag Pause … Vier Partien tragen wir innerhalb von sieben Tagen aus. Und danach sind wir mit 24 Partien schon beinahe in der Hälfte der Qualifikation angekommen.

Im letzten von drei Duellen mit der Academy gilt es, so aufzutreten wie in den ersten zwei Dritteln der Sonntagspartie. Das war das Eishockey, das Erfolg bringt – und das Eishockey auch, das unseren Fans gefällt. Und weiterhin gilt es, eine noch bessere Balance im Team zu finden, die Last des Toreschiessens besser zu verteilen. Da war der Sonntag schon mal ein gutes Beispiel. Nicht nur die 1. Linie traf beim 6:1.

Auf konstant hohem Niveau bleiben

Gegner EVZ Academy hat nach fünf Siegen in Folge die erste Niederlage hinnehmen müssen. Für uns geht es darum, die Leistung auf konstant gutem Niveau zu halten, dann folgen automatisch wieder lange Erfolgsserien. David Reinbacher, der am Sonntag in die Bande gecheckt wurde, dürfte heute fehlen, dafür hat Gian Janett den Fitnesstest bestanden. Er hat wegen einer Verletzung 18 Partien verpasst.

Roland Jauch/EHC Kloten

Führungswechsel im Mitteldrittel der Saison

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Pascal Signer, CEO der EHC Kloten Sport AG, verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch. Nach geäusserten Abgangswünschen seitens Pascal Signer, haben sich Signer und die EHC Kloten Sport AG gemeinsam auf eine zeitnahe Auflösung des Arbeitsverhältnisses per Ende November geeinigt. Die Leitung der Geschäftsstelle übernimmt per sofort und bis Ende Saison Christian Fontana.

Pascal Signer hat die Geschicke des Flughafenclubs seit April 2018 geführt. In der nicht einfachen Phase nach dem Abstieg in die Swiss League hat er mit viel Einsatz und Willen eine konkurrenzfähige Organisation aufgebaut. Nach der intensiven Zeit, hat sich Signer entschieden, den Club zu verlassen. Dies hat er dem Verwaltungsrat führzeitig mitgeteilt um zusammen die bestmögliche Lösung zu finden. Pascal Signer tritt zudem auch aus dem Verwaltungsrat der EHC Kloten Sport AG zurück. Pascal Signer: « Ich bedanke mich beim EHC Kloten für die letzten Jahre und für die Chance, welcher er mir gegeben hat. Wir konnten gemeinsam ein gesundes Fundament für die Zukunft aufbauen. Dem Club sowie dem gesamten Umfeld wünsche ich für die Zukunft nur das Beste und dass alle gesteckten Ziele diese Saison erreicht werden können.»

Der EHC Kloten spielt in der laufenden Saison 2021/22 letztmals um den direkten Aufstieg in die National League. Die Organisation mit dem gesamten Verwaltungsrat rund um Verwaltungsratspräsident Mike Schälchli ist überzeugt, dass die Weichen gut gestellt sind. «Wir haben eine sehr gute Basis in Kloten. Der Verwaltungsrat marschiert gemeinsam in eine Richtung und wir haben eine sehr gute operative Crew im Einsatz. Dennoch wissen wir heute nicht, wo wir nach dem letzten Saisonspiel stehen werden. Umso wichtiger ist es jetzt, die vorherrschende Ruhe zu konservieren und konsequent Tag für Tag, Spiel für Spiel hart zu arbeiten.»

Um keine voreiligen Personalentscheide treffen zu müssen – die Ausgangslage für die Saison 2022/23 ist noch gänzlich unklar – konnte Christian Fontana für die Leitung der Geschäftsstelle bis vorerst Ende Saison verpflichtet werden. Er wird nach der erfolgten Übergabe der Dossiers durch Pascal Signer seine Aufgaben übernehmen und dabei starke Rückendeckung von der operativen wie von der strategischen Leitung der EHC Kloten Sport AG erhalten. Heinz Eberhart, Vizepräsident der EHC Kloten Sport AG meint: «Wichtig für den EHC Kloten ist, dass der Betrieb auf der Geschäftsstelle durch eine erfahrene Führungskraft sichergestellt ist. Wir – der Verwaltungsrat der EHC Kloten Sport AG – unterstützen Christian Fontana bestmöglich in seiner Tätigkeit!»

Der EHC Kloten bedankt sich für die Dienste von Pascal Signer und wünscht ihm für seinen bevorstehenden Weg viel Erfolg!

Das war eine gute Antwort

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Unser EHC zeigte im zweiten von drei Partien gegen die EVZ Academy sein anderes Gesicht: Es war zwar noch nicht alles Gold, was glänzt. Aber wir spielten 40 Minuten lang konsequenter, arbeiteten härter, und das brachte ein 6:1 (2:1, 3:0, 1:0) ein.

Im Spiel vom Freitag hatte das Schussverhältnis nach 20 Minuten 9:7 für die Academy gelautet, am Sonntag hiess es nach dem ersten Drittel 15:5 für uns. Das zeigt schon klar auf, dass die Arbeitseinstellung bei unserem Team stimmte. Vielleicht auch angefeuert durch eine grossartige Choreo, eine riesige Fahne zog sich vor Spielbeginn über die gesamte Breite der Stehplatzrampe hin. Oder auch befeuert durch viele Umstellungen in den Linien und die Rückkehr von Dario Meyer.

Die ersten Tore wurden durch eher seltene Schützen erzielt. Mattia Hinterkircher brachte uns nach sieben Minuten mit einem Ablenker (3. Saisontor) in Führung, Harrison erzielte zwei Minuten später das 2:0. Kurz darauf schied der 20-jährige Stürmer mit einer Schnittverletzung aus. Im zweiten Drittel aber kehrte er zurück - und wie: Nach 29 Minuten wurde er von Simon Seiler auf die Reise geschickt, er traf zum vierten Mal in dieser Saison und zum 3:1. Der einzige Betriebsunfall in unserem Spiel nach 40 Minuten war das Gegentor zum 2:1, das wir in Unterzahl kassierten.

Genäht und zurück

Nach Schreibers 3:1 setzten wir Zug weiter unter Druck, mit dem Resultat, dass Spiller (6. Saisontor) und Marchon (bereits 14. Goal) innerhalb von 30 Sekunden auf 5:1 stellten. Im letzten Abschnitt liess die Konzentration etwas nach, die Academy kam zu vier guten Konterchancen. Aber Nyffeler machte sie alle zunichte. Und dann schoss Faille (14. Tor) kurz vor Ende das 6:1, es war das erste Powerplaygoal von uns nach der Nationalteampause.

Schreiber verpasste die ersten elf Partien der Saison wegen einer Hüftverletzung. Und im Sonntagsmatch schied er nach elf Minuten mit einer Schnittverletzung im Gesicht (zugezogen an der Bande) aus – aber er kehrte zurück. “Zwei Tore sind natürlich schön, unser Spiel war viel besser als noch am Freitag.” Schreiber hat früher mal Center gespielt, eigentlich sehen ihn viele als Flügel. Aber ihm gefällt es als Mittelstürmer, “ich muss aber bei den Bullys noch besser werden.”

Dass das Spiel in den letzten sieben Minuten noch ruppig wurde, lag – so sah es auch Schreiber – an einem schlechten Check gegen Jungverteidiger David Reinbacher. Der Übeltäter in der 54. Minute war ausgerechnet Joel Marchon, Marc Marchons Bruder. “Danach ging es auch darum, ein physisches Zeichen zu setzen”, sagte Schreiber.  Niki Altorfer und Marc Marchon taten das in der letzten Minute gegen Valentin Hofer. Vor allem Marc Marchons Faustkampf mit Anton Gradin zog die 4521 Zuschauer in ihren Bann.

Am Mittwoch wieder diszipliniert

Die Fortsetzung folgt am Mittwoch, dann wieder in Zug. Der dritte Teil der Trilogie ist das Fernsehspiel, das Geschehen kann am TV verfolgt werden. Es ist wichtig, dass wir dann wieder diszipliniertd auftreten. Denn nachher haben wir wieder ein bisschen Ruhe von den Zugern. Erst am 4. Januar 2022 spielen wir wieder gegen sie – das letzte Mal auswärts. Unser nächster Nicht-Zug-Gegner heisst am 26. November (Freitag) in der stimo arena EHC Winterthur.

Roland Jauch/EHC Kloten

Diesen Freitag alle ins Stadion!

Am Heimspiel vom Freitag, 26.11.2021, gegen den EHC Winterthur verabschieden wir uns von drei Spielern der EHC Kloten Familie: Romano Lemm, René Back und Fabian Sutter. Um ihnen nochmals von der ganzen EHC Kloten Familie für ihre Einsätze zu danken und damit sie nochmals Gänsehautstimmung in der stimo arena erleben, wollen wir das Stadion füllen!

Somit laden wir die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Kloten diesen Freitag herzlich ans Heimspiel ein! Die Tickets sind gegen Vorweisen eines Rechnungskopfes mit eurem Namen und Adresse in Kloten plus eines Ausweises auf der Geschäftsstelle und Abendkasse abholbereit.

Beispiel:

Muster

Alle Saisonkarteninhaber dürfen zwei Freunde gratis ins Stadion mitnehmen! Die Gratis-Tickets sind gegen Vorzeigen eurer Saisonkarte auf der Geschäftsstelle oder an den Abendkassen vor dem Spiel abzuholen.

Es werden ausschliesslich Kat. 2 und Stehplatztickets abgegeben.

Seid dabei, wenn wir uns von den drei Gesichtern verabschieden und wenn wir danach unsere Mannschaft unterstützen.

Wir freuen uns auf euch!

Eine Korrektur ist dringend nötig

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Der Start nach der langen Pause ist unserem EHC nicht gelungen. Dem 2:4 in Sierre folgte ein 1:2 in Zug gegen die Academy. Zwei Nuller in Folge sind eine unangenehme Premiere für uns in dieser Saison. Das Schöne im Eishockey ist, dass die Chance auf Wiedergutmachung schnell kommt. Und das erst noch gegen den gleichen Gegner: Heute ab 15.00 Uhr können unsere Spieler gegen die Academy die dringend nötige Korrektur anbringen.

Dazu braucht es eine Steigerung von allen. “Wenn zwei bis drei Prozent fehlen, reicht das nicht”, sagte unser Coach Jeff Tomlinson am Freitagabend. Es ist auffällig, wie sich unsere Spieler immer wieder gegen diese Academy schwer tun, es gab zwar (mit nun zwei Ausnahmen) meistens Siege, die aber waren nicht immer souverän. Zweimal in Heimspielen mussten wir gar in die Verlängerung gehen.

Die Zuger haben nach ihrem Coup gegen uns in den letzten fünf Partien nur gewonnen und mit Visp, Langenthal, Kloten, Thurgau und La Chaux-de-Fonds Teams geschlagen, die eigentlich nicht in ihrer Reichweite liegen sollten. Die gute Leistung der Goalies (Rötheli und Meyer) war ein wichtiger Grund dafür.

Roland Jauch/EHC Kloten