Neuerungen per 06.11.2021

Ab 06.11.2021 gibt es zwei Veränderungen in der stimo arena. Zum einen wird auch im Gastrobereich Cashless-Zahlung möglich sein und zum anderen wird das One-Way-System eingeführt.

Einführung Kartenzahlung im gesamten Stadion

In Zusammenarbeit mit unserem Partner wallee kann ab 06.11.2021 im gesamten Stadion, also auch im Gastrobereich, cashless bezahlt werden. Akzeptiert werden sämtliche Karten, Twint, Apple Pay und Google Pay.

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Die Einführung von Cashless-Zahlung bedeutet auch für unser Personal eine Umstellung. Die Prozesse und das Handling müssen neu eingespielt werden. Wir bitten euch daher am Anfang um Geduld und Verständnis.

Einführung One-Way-System

Aus Sicherheitsgründen wird per 06.11.2021 das One-Way-System eingeführt. Wird das Stadion durch die Drehkreuze an den Public-Eingängen Nord, West oder bei den Stehplätzen verlassen, ist ein Wiedereintritt nicht mehr möglich. Die Raucherzonen bleiben allerdings bestehen wie bisher.

2021 11 03

Die Nummer 11 -  nichts als logisch!

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Der elfte Erfolg in Serie für uns. Das 9:1 (3:1, 4:0, 2:0) in Küsnacht gegen die GCK Lions war ein lohisches Produkt von höchster Konzentration, engagiertem und aggressiven Spiel. Die Lions hatte eigentlich nur dann eine Chance, wenn wir einen Fehler begingen. Und den gab es nur einmal (vor dem einzigen Gegentor). Die neun erzielten Treffer waren natürlich Saisonrekord für uns, vorher hatte das 7:1 gegen die Rockets als Bestmarke gestanden.

Im ersten Match der Saison im Küsnachter Kühlschrank hatten wir nach einem 6:0 ein bisschen nachgelassen und den Lions noch zwei Tore ermöglicht. Im zweiten Auftritt hatten wir schon nach 40 Minuten sieben Goals erzielt. Und die Powerplay-Ausbeute betrug satte 100 Prozent: Zwei Strafen, zwei Tore.

Dario Meyer fehlte, Patrick Obrist war noch nicht fit, Harrison Schreiber trat als Center zwischen Spiller und Altorfer auf, mit Noah Greuter stand ein zweiter 17-Jähriger nach David Reinbacher im Team. Wer da Probleme erwartet hatte, sah sich getäuscht. Unsere Mannschaft trat hervorragend auf. Entschlossen, engagiert, konsequent. Die GCK Lions erlitten in der zehnten Minute einen Rückschlag, als ihr Amerikaner Ryan Hayes nach einem Zusammenprall verletzt vom Eis musste. 30 Sekunden später schoss Figren zum 1:0 ein, herrlich bedient von Faille.

Gähler bereits bei fünf Goals

Danach kamen Jorden Gählers Auftritte. Im ersten Powerplay erhöhte er auf 2:0 mit einem Schuss von der blauen Linie, nach 17 Minuten setzte er nach und traf aus nächster Distanz zum 3:0. Es war sein bereits fünfter Treffer im erst 16. Match. In der ganzen letzten Saison war er nur auf vier Goals gekommen. “Ich habe das System, das wir jetzt spielen, schon aus meiner Rappi-Zeit gekannt. Ich weiss, was ich machen muss, damit meine Kollegen und ich zu Chancen kommen”, sagte der Verteidiger. “Letztes Jahr hatten wir nicht sehr klare Anweisungen, jetzt haben wir ein klares Konzept. Und wir wissen: Wenn wir nicht aggressiv bleiben und zum Beispiel aufhören, Schlittschuh zu laufen, dann kommt es nicht gut.” 

Das 1:3 kurz vor der ersten Pause brachte den Lions keinen Auftrieb, sie kassierten vielmehr im nächsten Drittel ein 0:4 von uns. Das zweite Powerplay ergab das 4:1 (Marchon/12. Saisongoal), nach 30 Minuten tauchte Dostoinov, der am Sonntag Vater geworden war, alleine vor Jeffrey Meyer auf und traf zwischen den Beinen hindurch zum 5:1. 77 Sekunden später erhöhte Figren, der auch schon bei zehn Saisongoals steht, zum 6:1. Hinterkircher erhöhte kurz vor der Pause auf 7:1. Die GCK Lions wechselten Goalie Meyer erst fürs letzte Drittel aus (Zumbühl kam). Faille erhöhte mit seinen Saisontoren 11 und 12 auf 9:1, und seine Linie verpasste in den letzten Sekunden der Partie das “Stängeli” nur ganz knapp.

Die Kloten-Fans brauchten dennoch ihr Kommen nicht zu bereuen. Neun Tore wurden ihnen gezeigt, in den zwei Partien in Küsnacht schossen wir 15. Und die Bilanz aus den letzten elf Siegen in Folge sieht nun so aus: 33 Punkte geholt, 53 Tore erzielt, 10 kassiert.

Am Samstag die Egalisierung?

Am Samstag kommen die Ticino Rockets nach Kloten, die am letzten Freitag überraschend im Küsnachter Kühlschrank die GCK Lions bezwungen haben. Siegen wir auch gegen die Tessiner, wäre das der 12. Sieg in Folge. Damit würde unser Rekord aus der Saison 2019/20 egalisiert.

Roland Jauch/EHC Kloten

Dieses war der 10. Streich

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Mit einem 5:1 (1:0, 2:0, 2:1) über Visp holte unser EHC den zehnten Sieg in Folge. Zum Spiel passte der Rahmen mit der Saisonrekord-Zuschauerzahl von 5012 Besuchern, die bestens unterhalten wurden. Marchon (2), Faille, Altorfer und Spiller hiessen unsere Torschützen, Zurkirchen war ein souveräner Goalie.

Unsere Serie geht weiter – und weiter mit brillanten Defensivwerten. Zehn Siege in Folge und dabei nur neun Gegentore kassiert. 44 Treffer geschossen. Das sind sehr gute Zahlen. Die Erfolgsserie wurde in einem Match ausgebaut, in dem uns einiges Personal fehlte (Dostoinov, Melnalksnis, nachher auch noch Meyer). Visp versuchte, mit viel Aggressivität und (zu) viel Härte, uns den Schneid abzukaufen. Aber das ging nicht auf.

Spiller schoss nach 15 Minuten das 1:0, sein drittes Saisontor war für den weiteren Verlauf der Partie extrem wichtig. Bei 4:4 Feldspielern gelang Marchon das 2:0, Faille schoss danach das erste Powerplaytor des Nachmittags. Altorfer, der von der Strafbank kam, schoss im letzten Abschnitt das 4:0. “Den einzigen Treffer, den sie erzielten, schossen auch wir, Klasens Schuss wäre daneben gegangen”, sagte Steve Kellenberger zum Ehrentreffer der Visper nach 50 Minuten. Marchon‘s 5:1 ins leere Tor entsprach dem Spielverlauf völlig.

60 Minuten stark

“Wir waren einem höheren Sieg näher als sie einem zweiten Treffer” befand Kellenberger. Er konnte sich nicht über fehlende Eiszeit beklagen. Dostoinov (Geburt des ersten Kindes) und Melnalksnis (SCL Tigers) fehlten bei Spielbeginn, nach 12 Minuten schied Dario Meyer nach einer unfairen Attacke aus. Kellenberger leistete die meisten Doppeleinsätze der verbliebenen drei Center. “Wir zeigten 60 Minuten lang eine gute Leistung”, war unsere Nummer 19 zufrieden.

Coach Jeff Tomlinson freute sich über den zehnten Erfolg nacheinander, “das passiert ja schliesslich nicht oft. Unsere Mannschaft war heute bereit, den Preis für den Sieg zu zahlen. Sie liess sich von einer undisziplinierten Visper Equipe nicht aus dem Konzept bringen.” Das erste Mal in Kloten habe Visp mit spielerischen Mitteln versucht, zum Erfolg zu kommen (und 1:4 verloren), das zweite Mal “probierten sie es mit einer doch eher schmutzigen Spielweise. Ich bin gespannt, was sie das nächste Mal präsentieren”, fragte sich der Coach.

9 kleine Strafen kassierte Visp, Kloten deren 5, dazu kam eine Fünfminutenstrafe gegen Altorfer. Aber da verhielten wir uns sehr clever. Die Schiedsrichter, die auch vor dieser Strafe lange diskutiert hatten, zogen nicht unbedingt ihren besten Tag ein. Wenig hätte gefehlt, und sie hätten Marchon‘s 5:1 noch wegen Icings aberkannt ...

GCK, Rockets – und dann Pause

Wir setzen unser Programm am Dienstag mit dem zweiten Auftritt in Küsnacht fort. Im Kühlschrank gewannen wir diese Saison 6:2. Am Samstag kommen dann die Rockets, ehe die Länderspielpause in die intensivste Phase überleitet. Ab 17. November tragen wir sieben Partien in 14 Tagen aus.

Roland Jauch/EHC Kloten

 

Der nächste Schritt ist die 11

gck

Die Leistung beim 5:1 über Visp begeisterte die über 5000 Zuschauer am Sonntag. Der nächste Schritte nach dem 10. Sieg in Folge ist es, die 11 anzustreben. Das will unser Team heute in Küsnacht (20.00), wenn es zum zweiten Mal in dieser Saison gegen die GCK Lions geht. Den ersten Match im “Kühlschrank” gewannen wir nach einem 6:0-Vorsprung 6:2.

Die Charge eines Visper Spielers in der 12. Minute gegen Dario Meyer, die ungeahndet blieb, könnte bedeuten, dass unsere 88 heute fehlt. Und auch die SCL Tigers spielen wieder, es droht, dass uns Richi Melnalksnis ein zweites Mal in Folge fehlt. Aber es gibt auch gute Nachrichten. Alexei Dostoinov‘s Frau hat am Sonntag einen Sohn geboren, der Stürmer steht wieder im Kader. Und Patrick Obrist ist nach langer Absenz auf dem Weg zurück.

Die Lions im Aufwind?

Die GCK Lions hatten keinen leichten Start, auch weil ihr ausländischer Stürmer Ryan Hayes sechs Partien verpasste. Nun ist er aber zurück, die Lions gewannen fünf ihrer letzten sechs Partien. Und sie werden heute keine Spieler an den ZSC in der National League abgeben müssen, die “grossen” Lions sind nämlich nicht im Einsatz.

Roland Jauch/EHC Kloten 

Gibt es die Zehn ab 15.00?

31. Oktober 2021, 12.00 Uhr

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Neun Siege in Folge – und noch immer ist unser EHC nicht die Nummer 1 der Swiss League. Denn Olten hat zwar zweimal gegen uns verloren, hält sich aber gegen die anderen Teams schadlos. Darum steht heute Sonntag (bereits 15.00) gegen Visp vor allem die Frage im Raum: Gibt es die Zehn? Können wir zum zehnten Mal in Folge gewinnen? Vor drei Wochen erkämpften wir uns dank eines starken Startdrittels (3:0) ein 4:1 gegen die Walliser um den ehemaligen Kloten-Coach Per Hanberg.

Unsere Verletztenliste ist ein bisschen kürzer geworden. Gian Janett und Fabian Ganz, die zuletzt fehlten, sind wieder mit der Mannschaft im Eistraining. David Stämpfli wird noch länger ausfallen, Patrick Obrist dürfte der nächste sein, der wieder fit ist.

15.00 Uhr ist für die Sonntagspartien die ungewohnte neue Anspielzeit, die diesen Sonntag noch ungewohnter sein könnte. Denn sollte jemand vor der stimo arena erscheinen und sich ziemlich alleine fühlen, könnte es gut sein, dass er vergessen hat, die Zeit umzustellen. In der Nacht auf Sonntag wurden die Uhren um 03.00 Uhr morgens auf 02.00 zurückgestellt.

Visp im Aufwind

Die Walliser Eishockey-Gemeinde freute sich am freitäglichen Aufmarsch zum Derby: Zum ersten Mal war die Lonza Arena mit 5000 Zuschauern offiziell ausverkauft, als sich Visp und Sierrre duellierten. Die Visper siegten nach einem 4:0 im Startdrittel 4:1, es war ihr dritter Erfolg in Serie. Am Sonntag hatten sie mit dem gleichen Resultat für die erste Heimniederlage des HC La Chaux-de-Fonds gesorgt. Die Rückkehr des vorher verletzten Niklas Olausson hat dem EHC Visp sichtlich gutgetan. Und La Chaux-de-Fonds, vor kurzem uns noch hart auf den Fersen, ist zugunsten der Visper auf Platz 4 abgerutscht.

Roland Jauch/EHC Kloten