Der siebte Streich in Folge

WhatsApp Image 2021 10 19 at 22.03.17

Das 5:2 (0:0, 4:2, 1:0) war der siebte Sieg unseres EHC in Folge. Am 28. September haben wir diese Serie mit einem 3:0 über Langenthal gestartet. Eine fast 100-prozentige Powerplay-Ausbeute und eine Steigerung ab Drittel 2 waren die Basis für diesen Erfolg.

Marc Marchon, zum besten Spieler gewählt, feierte vor unseren Fans mit einem Purzelbaum. Und er wusste, dass er und seine Mannschaft nicht optimal in den Match gestartet waren. “Langenthal kam mit viel Druck, das hat uns ein bisschen überrascht. Aber wir hatten zum Glück Dodo Nyffeler im Tor, er hat uns da im Spiel gehalten.” Und danach schlugen er und seine Kollegen im Powerplay zu. “Es war wichtig, dass das Überzahlspiel funktionierte.” Die ersten drei Strafen von Langenthal nützten wir aus, zum 1:0, zum 3:1 und zum 5:2.

Tommi Santala als Zuschauer

Prominenter Zuschauer unter den 4034 gemeldeten war übrigens Tommi Santala, der zusammen mit Patrick von Gunten in der stimo arena weilte. Und nachher natürlich zu seinem früheren Kumpel und Linienkollegen Kimmo Rintanen Richtung Trainerbüro marschierte. Eine Woche ist Santala in der Schweiz.

Was er sah: 20 Minuten ohne Tor und mit leichten Vorteilen für Langenthal – und dann ging die Post ab in Drittel 2. Sechs Treffer gabs, auf beide Mannschaften verteilt. Langenthal fand auf die 1:0-Führung (Kindschi) von uns im Powerplay eine Antwort, schöpfte nochmals Hoffnung nach dem 3:2. Doch dann schlug unsere 1. Linie erneut zu. Marchon schoss das 4:2 nach grossartiger Vorarbeit von Faille. Marchon erzielte zwei Goals, Andri Spiller nach langer, langer Pause endlich wieder eines. Faille holte sich drei Assists und stand bei vier Plustoren auf dem Eis.

Die Goals zum 2:1 (Spiller) und 3:1 (Marchon) fielen innert 67 Sekunden. Es war der dritte Doppelschlag in einem Mitteldrittel für uns in Folge (2 Goals in 45 Sekunden gegen Olten, 2 in 69 in Winterthur). Die Zugabe leistete Ramon Knellwolf im Schlussdrittel mit einer herrlichen Direktabnahme auf Zuspiel Figrens im Powerplay.

Der Test gegen La Chaux-de-Fonds

Weiter geht es bereits am Freitag mit dem nächsten Heimspiel. Gast ist dann der HC La Chaux-de-Fonds, der am Dienstag mit dem 7:0 über Winterthur seine Siegesserie auf acht Erfolge nacheinander ausbaute. Wir haben eine grosse Rechnung offen mit den Neuenburgern. Denn zum Saisonstart verloren wir auswärts 2:6. Es wird das Duell der Seriensieger, einer wird zum ersten Mal wieder verlieren.

Roland Jauch/EHC Kloten

Langenthal - ein Unterschied von zwei Toren

Insta Heimspiele 211019

6 Spiele, 18 Punkte – das ist die maximale Ausbeute unserer Mannschaft ab Runde 6. Diese Woche folgen zwei weitere attraktive Heimspiele. Den Auftakt macht heute (19.45) der Match gegen Langenthal, am Freitag reist La Chaux-de-Fonds an. Die Neuenburger sind zurzeit das Team mit der längsten Erfolgsserie: Sie gewannen sieben Mal in Folge; wie der EHC Olten, bevor der letzte Woche in Kloten antrat.

Aber zuerst heisst es, gegen Langenthal zu bestehen. Das erste Heimspiel gewannen wir 3:0, die Siegsicherung gelang allerdings erst im letzten Drittel, als Patrick Obrist das 2:0 schoss. Flurin Randeggers Treffer zum 3:0 fiel nach 59:59 ins leere Tor. Die Langenthaler verloren bereits nach drei Partien ihren finnischen Stürmer Eero Elo, auch deshalb haben sie schon fünf Nuller auf ihrem Konto. Inzwischen ist mit Roope Ranta ein Ersatz in Finnland gefunden worden. Die Offensive ist das Hauptproblem von Langenthal, der Schnitt der erzielten Tore ergibt 2,27 pro Match, das ist in der Swiss League nur der neuntbeste Wert. Unser Team hat genau zwei Goals pro Spiel mehr produziert.

Die besten Defensiv-Zahlen

Und in der Zwischenzeit sind wir in einer ganz wichtigen Disziplin die Nummer 1: Keine Mannschaft hat weniger Gegentreffer zugelassen als wir, nämlich 20 oder 1,82 pro Spiel. Langenthals Schnitt kassierter Treffer beträgt 3,27. In einer Disziplin aber stehen die Langenthaler vor uns: Sie haben das statistisch beste Powerplay, wir sind da die Nummer 2.

Roland Jauch/EHC Kloten

Chloote FLASH Nr. 3

0001

Die meisten von euch kennen den Chloote Flash bereits von letzter Saison. Der Fächer ist breit und sieht Beiträge vor wie Berufsbilder beim EHC, Einblick in die Nachwuchsarbeit, Sponsorenporträts, Spieler privat, etc. Die Feedbacks nach den ersten zwei Ausgaben haben uns bestärkt, in dieser Saison mehrere Ausgaben zu realisieren. Jetzt ist endlich die neue Ausgabe da! Der Chloote FLASH erscheint nur als digitale Version.

Den 3. Chloote FLASH findet ihr hier.

Hier die nächsten Ausgaben:
- 05.11.2021
- 03.12.2021
- 04.02.2022

Neuer Testcenter-Anbieter

Bild1

Nach den Ereignissen an den letzten Heimspielen hat der EHC Kloten entschieden, den Anbieter des Testcenters zu wechseln. Das Testcenter beim Schluefweg wird jeweils zwei Stunden vor Spielbeginn in Betrieb sein.

Der Preis beträgt neu 25 Franken pro Test.

Mit dem neuen Anbieter versuchen wir, einen schnelleren Ablauf zu gewährleisten, damit alle pünktlich zum Spielbeginn im Stadion sind.

Es bestehen folgende Zahlungsmöglichkeiten:

Pay

Gleiches Resultat – anderes Spiel 

CBA80C10 7A86 48E7 92C0 FBD902D79A42

Wie zwei Wochen zuvor hat unser EHC in Winterthur wieder 6:1 (0:1, 2:0, 4:0), aber es dauerte sehr lange, bis die Defensive des Gegners geknackt war. Harrison Schreiber schoss sein erstes Swiss-League-Tor, Mattia Hinterkircher sein erstes Saisongoal. Es war unser sechster Dreier in Folge. 

Es war kein einfacher Spätnachmittag für uns. Das zeigte sich schon im ersten Drittel, als wir viel mehr Schüsse, aber kaum Chancen hatten. Dafür kam Winterthur zu welchen – ausgerechnet in unserem ersten Powerplay. Wilkins profitierte von einem Fehler Meyers, aber traf nur den Pfosten. Dann aber schoss Mainot die Winterthurer in Führung (18.). 

Trainer Jeff Tomlinson sah: “Wir haben im ersten Drittel versucht, mit mehr Verkehr vor dem gegnerischen Tor zum Erfolg zu kommen. Das hat mir gefallen, aber die Pucks sind noch nicht auf unsere Stöcke gekommen. Winterthur war ein sehr unangenehmer Gegner.” Da heisst es für Tomlinson und sein Team: “Wir müssen bescheiden bleiben, und wir müssen an jedes Spiel unsere Arbeitsschuhe mitbringen. Nur mit Schönspielen kann man nicht gewinnen.” Sein Team hat für ihn eine gute Antwort gegeben, nachdem er am Freitag ein bisschen ein Nachlassen der Konzentration gespürt hatte. “Unser Auftritt war über 60 Minuten solide, und wir haben auch 5:5 Tore geschossen.” Im ersten Match erzielten wir vier Powerplaytore. 

69 Sekunden 

Lange taten wir uns schwer. In den ersten zwei Powerplays fehlte die Genauigkeit, manchmal auch die Zweikampfstärke. Die Spielweise wurde im zweiten Abschnitt ein bisschen direkter, es gab viele Abpraller – aber kaum einmal einen Spieler von uns, der vor den Winterthurer Verteidigern an die Scheibe kam. In der 25. Minute musste Winterthurs Goalie Gian-Marco Bamert, der beim rettenden Herauslaufen mit Eric Faille zusammenprallte, vom Eis. Er blieb ohne Gegentreffer. 

Sein Nachfolger Jan Rutz kassierte dann innert 69 Sekunden zwei Tore. Unsere erste Linie checkte und kämpfte, bis sie die Scheibe wieder hatte. Marchon packte sie und fand endlich den Raum, vors Tor zu fahren. Er schoss in die nahe hohe Ecke zum 1:1 (6. Saisontor). Und dann kam der Auftritt von Harrison Schreiber, der als 13. Stürmer seine erste Partie für Kloten in der Swiss League absolvierte. Der 20-Jährige spekulierte richtig, eroberte sich die Scheibe und traf, als die Chance fast schon vorbei war, doch noch zum 2:1. Winterthur nahm sein Timeout. Und bescherte uns nachher in zwei Überzahlspielen gefährliche Momente. 

Alexei Dostoinov beruhigte die Partie mit einer starken Körpertäuschung und einem Hocheckschuss über die Fanghand von Rutz zum 3:1, Meyer erhöhte auf 4:1. Was nachher folgte, war Zugabe. Mit dem erfreulichen Resultat, dass auch Hinterkircher erstmals für Kloten traf – und Dostoinov gar Doppeltorschütze wurde. 

Die erste Drei-Spiel-Woche 

Bis jetzt sind wir in gemütlichem Spielrhythmus durch den Herbst geschaukelt, für diese Woche erhöht sich die Intensität: Am Dienstag das Heimspiel gegen Langenthal, am Freitag der Heimmatch gegen La Chaux-de-Fonds (gegen das wir einen Nuller zum Start eingefangen haben), und am Sonntag in Weinfelden gegen Thurgau. Auf die erste Drei-Spiel-Woche allerdings folgt dann eine Woche Pause. 

Roland Jauch/EHC Kloten