Wieder ein “Heimsieg” in Winterthur?

16. Oktober, 15:00 Uhr

Insta Auswärtsspiele 211016

Zum zweiten Mal treten wir heute (17:30 Uhr) in der Arena des EHC Winterthur an. Unsere Fans haben vor zwei Wochen beim ersten Match in Winterthur für grossartige Stimmung gesorgt. Das 6:1 damals kam dann auch wie ein “Heimsieg” daher.

Nach jenem Erfolg lautet das Torverhältnis aus unseren neun Auftritten in der Swiss League in Winterthur 52:11, was im Schnitt pro Match 5,77:1,22 Goals ergibt. Das sind gute Zahlen – und solche, die dazu verleiten, die Aufgabe nicht mit der erforderlichen Konzentration anzugehen. Denn schliesslich haben wir zuletzt Leader Olten und vorher Visp bezwungen, da ist die Gefahr gross, dass Bequemlichkeit oder der Schlendrian aufkommt. Unser Team kann heute – nicht zum ersten Mal - beweisen, dass es gewillt ist, aus den Fehlern der vergangenen Saisons zu lernen.

Winterthur hat aus den bisherigen zehn Partien einen Dreier geholt (4:1 gegen die EVZ Academy), der zweite Sieg war einer nach Verlängerung über Sierre. Wir weisen nach zehn Runden einen Punkteschnitt von 2,4 pro Match auf, Winterthur einen von 0,7. Gegen ein Team spielten wir übrigens noch nie, die EVZ Academy. Die ist dafür im November gleich dreimal in Folge Gegner (am 19., 21. und 24.11.).

Roland Jauch/EHC Kloten

Wir zwingen den Sieg auf unsere Seite!

EHCO

Das war eine starke Leistung: Nach einem durchschnittlichen ersten Drittel übernahm unser EHC das Diktat im Spitzenkampf gegen Olten und siegte 3:1 (0:1, 2:0, 1:0). Marc Marchon schoss das erste und das letzte Tor (ins leere Goal), Jorden Gähler erzielte das 2:1. Und Keeper Dominic Nyffeler konnte sich vor 4176 Zuschauern als bester Spieler feiern lassen.

Unser Goalie war der Sieger im Duell der statistisch besten Schlussleute, Simon Rytz kassierte zwei Treffer (der letzte fiel, als er einem zusätzlichen Feldspieler Platz gemacht hatte). Nyffeler hielt unser Team im Spiel, als es im ersten Drittel nicht so gut lief. Und er hatte in der Schlussphase auch das Glück des Tüchtigen, als Nunn zweimal einen Puck an die Torumrandung setzte. Olten hat nach sieben Partien erstmals wieder verloren (und den ersten Nuller kassiert), wir verlängerten unsere Erfolgsserie auf fünf Siege.

Asisstenztrainer Kimmo Rintanen sah “einen guten Start von uns. Doch dann haben uns die Strafen ein bisschen den Rhythmus gebrochen. Das Tempo war von beiden Teams hoch, aber wir konnten im zweiten Abschnitt noch einmal zulegen. Und diese zwei Tore nach langem Anlauf haben natürlich Selbstvertrauen gegeben.”

Die 1:0-Führung der Gäste im ersten Powerplay ging in Ordnung. Wir hatten gegen Ende des Drittels einige heikle Szenen, mit doppelter Unterzahl. Und drei Strafen gegen null – das passte unseren Fans natürlich nicht. Doch wir überstanden diese Phasen. Das Boxplay wurde immer besser.

Wende innert 45 Sekunden

Und dann kam eben dieses von Rintanen angesprochene Drittel 2, in dem klar wir den Ton angaben. Melnalksnis hatte in Unterzahl eine Grosschance, dann endlich gab es Powerplays für uns. Der Druck nahm zu, und der stete Tropfen höhlte den Stein. Im dritten Überzahlspiel war Marc Marchon bereit, einen Abpraller ins Tor zu drücken. Es war der vierte Saisontreffer des Topskorers. Und nur 45 Sekunden später war unsere Nummer 45 (wer sonst?) für das 2:1 zuständig. Dario Meyer passte von der Bande, Jorden Gähler lief ins Loch – und hämmerte den Puck zum 2:1 ins Netz. Die Schussbilanz im ersten Drittel lautete 6:18, diejenige des zweiten Abschnitts 20:3!

Im letzten Abschnitt verpassten wir es, die Entscheidung frühzeitig zu erzwingen. “Das Powerplay war nicht mehr so gut wie vorher, die Auslösung, die Pässe und das Timing stimmten nicht mehr”, kritisierte Rintanen. Im letzten Überzahlspiel war es dann nicht mehr darum gegangen, einen Treffer zu erzielen, “sondern nur noch die Scheibe zu halten.”

Wir spielten nur mit sieben Verteidigern. Neben David Stämpfli (Armbruch) und Gian Janett fehlte auch David Reinbacher, der am Vortag krank gewesen war. Von den Stürmern ist Patrick Obrist weiter angeschlagen, Mischa Ramel rutschte ins Team.

Winterthur zum Zweiten

Am Samstag geht es bereits wieder nach Winterthur, wo wir vor zwei Wochen 6:1 gewannen. Spielbeginn ist wieder 17.30 Uhr.

Roland Jauch/EHC Kloten

Informationen zu Coronatests

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Der Bundesrat hat sich am 25. August 2021 für eine Anpassung der nationalen Teststrategie entschieden.

Ab heute, 11.10.2021, sind die Coronatests kostenpflichtig. Somit verlangt der Anbieter an unseren Heimspielen ab morgen, 12.10.2021, CHF 26.50.

Der Preis wurde von dem Anbieter festgelegt und die EHC Kloten Sport AG hat keinen Einfluss darauf.

Folgende Zahlungsmöglichkeiten gibt es:

- Kartenzahlung (jegliche Arten von Karten)
- Twint

Willkommen zum Gipfeltreffen

12. Oktober, 15.00 Uhr

Insta Heimspiele 211012

Das 4:1 vom Samstag über Visp war das Vorprogramm, heute (19.45) folgt in der stimo arena das Duell der zwei Besten: Unser EHC fordert Leader Olten, der sieben Spiele in Folge gewonnen hat. Verloren hat Olten diese Saison erst einmal, am 14. September gegen uns. Faille erzielte den 3:2-Siegtreffer in der Verlängerung (und das 1:2 im letzten Abschnitt), Figren schoss das 2:2.

Ein Gipfeltreffen wird es heute in mehrfacher Hinsicht. Da ist einmal das Goalieduell. Die beiden statistisch besten Keeper der Liga heissen Dominic Nyffler (95,66 % Abwehrquote) und Simon Rytz (Olten/95,21 %). Dann stehen sich die sechs erfolgreichsten Scorer der Liga gegenüber, aufgeteilt auf je eine Linie. Dion Knelsen mit 18 Punkten (2 Tore) führt vor Gary Nunn mit 15 (9 Tore), es folgen Marc Marchon mit 15 (3 Tore), Robin Figren mit 14 (7), Stan Horansky mit 14 (7) und Eric Faille mit 13 (7). Und es messen sich die offensiv stärksten Teams. Kloten erzielte im Schnitt 4,22 Tore, Olten kommt auf 4,10.

In Sachen Powerplay und Boxplay sind wir statistisch leicht effizienter als der Gegner. In Sachen Verletzungen ist unsere Abwesenheitsliste länger geworden. Im Visp-Match brach sich Verteidiger David Stämpfli im letzten Drittel den Arm. Nach Gian Janett ist er der zweite Mann aus der Defensivabteilung, der ausfällt. Stürmer Patrick Obrist fehlt seit dem Winterthur-Spiel, er muss noch einige Wochen pausieren.

Roland Jauch/EHC Kloten

Eine fast schon unheimliche Effizienz

EHCV

Es war ein Spiel um Platz 2 – und unser EHC gewann es: Gegen den EHC Visp hiess es 4:1 (3:0, 1:1, 0:0). Unser Start war fast schon unheimlich gut: Nach neun Minuten führten wir 3:0. Meyer, Altorfer und Knellwolf hiessen die Schützen. Später kam Robin Figren hinzu, und Goalie Sandro Zurkirchen zeigte ganz starke Paraden.

Erstmals in dieser Saison kamen über 4000 Zuschauer in die stimo arena – und sie brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen: Unsere Mannschaft begann höchst konzentriert und ohne Schnickschnack. Und das führte zu einer fast schon unglaublichen Effizienz.

Nach nur 62 Sekunden führten wir 1:0. Dario Meyer schloss mit seinem vierten Treffer das 1:0, es war der perfekte Abschluss eines starken Konters, vorgetragen von Steve Kellenberger und weitergeleitet von Niki Altorfer. Und Altorfer, dem am Dienstag der erste Saisontreffer gelungen war, doppelte nach einem starken Scheibengewinn seiner Linie nach 6:59 nach. Ein Pass zur Seite wäre eine Option gewesen, er wählte den Schuss – und erwischte Lory in der nahen hohen Ecke. Das erste Powerplay dauerte nur 28 Sekunden, und wir führten 3:0. Knellwolf lenkte vor dem Tor einen Schuss Kindschis ab. Gespielt waren noch nicht einmal neun Minuten.

12:13 lautete das Schussverhältnis zugunsten von Visp, aber die Klotens 3:0 war ein Ergebnis von grosser Entschlossenheit und Effizienz. Per Hanberg, der ehemalige Kloten-Trainer, nahm nach dem 0:3 sein Timeout. “Einen solchen Start haben wir gebraucht”, sagte Niki Altorfer. “Was wir uns vorgenommen haben, ist sehr gut aufgegangen. Da war zuerst dieser perfekte Konter, dann das 2:0 aufgrund eines guten Forecheckings.”

Figren‘s Hammer

“Im Mittelabschnitt spielten wir überhaupt nicht gut”, war Altorfer kritisch. Vieles war ungenau. Altorfer: “Nach dem ersten Gegentor stand die Partie auf der Kippe. Aber dann traf Figren zum 4:1, dieses Tor war enorm wichtig.”  Und wie Figren den Walliser Hoffnungen den Stecker zog! Nur 81 Sekunden nach dem Visp-Tor zog er von der blauen Linie ab. Er hämmerte den Puck regelrecht zum 4:1 ins Tor – und das erst noch in Unterzahl. Es war sein Saisontor Nummer 7.

Es gab den einen oder anderen Aussetzer in unserem Spiel. Aber dann war Sandro Zurkirchen da, der selbst dem alleine auf ihn zulaufenden Topstürmer Linus Klasen keine Chance liess. Visp hatte mit Klasen einen Zauberer, wir hatten solidarische Arbeiter. Von der ersten bis zur vierten Linie.

Am Dienstag kommt der Leader

Das nächste Heimspiel ist ein wirkliches Spitzenspiel. Denn es kommt der Leader aus Olten. Die Mannschaft von Lars Leuenberger hat sieben Siege in Folge aneinandergereiht, der letzte war ein 4:1 gegen die GCK Lions. Verloren hat Olten diese Saison erst einmal – in Kloten, als Eric Faille in der Verlängerung unseren Siegtreffer erzielte.

Roland Jauch/EHC Kloten